Interne Schnittstellen für erfolgreiches Employer Branding nutzen.

Du stehst mit deinem Employer Branding am Anfang und fragst dich, was du jetzt eigentlich als Erstes tun- und mit wem du generell im Unternehmen zusammenarbeiten solltest? Wir haben für dich die wichtigsten Schnittstellen im Unternehmen zusammengefasst, mit denen du im Employer Branding kooperieren solltest.

Fangen wir von vorne an. Fest steht, wenn du Employer Branding in deinem Unternehmen etablieren möchtest, funktioniert das nicht in einer isolierten Einzelkämpferrolle. Employer Branding ist Markenarbeit – zu Markenarbeit (Corporate Branding / Corporate Marketing) gehört auch Strategie (Strategiebereich) und Kommunikation (Kommunikationsabteilung) und da es sich um ein Arbeitgeberthema handelt, natürlich auch der HR Bereich.

Und schon haben wir die ersten 4 Schnittstellen, mit denen du von Anfang an kooperieren solltest, damit deine Arbeitgebermarke am Ende nicht im Widerspruch zur Unternehmensmarke, zur Unternehmensstrategie und zur HR Strategie steht. Dazu kommen natürlich noch die Fachbereiche / die Linie, die du operativ mit Employer Branding / Personalmarketing unterstützt.

Wie hoch der Grad der Unterstützung der folgenden Schnittstellen ist, richtet sich in der Praxis nach deiner Ressourcensituation im Employer Branding und natürlich danach, wie sehr du und dein Thema akzeptiert seid. Wenn du in der glücklichen Lage bist und ein Team von mehreren Personen hast, wirst du aus diesem Team heraus natürlich mehr Themen selbständig bearbeiten können, als wenn du eine One-Man oder One-Woman Show bist und auf starke operative Unterstützung im Alltag angewiesen bist.

Die Schnittstellen

Corporate Branding:
Hier erhältst du Vorgaben / Unterstützung in Bezug auf Gestaltungsrichtlinien (Corporate Design). Darüber hinaus ist das Corporate Branding dein Hauptpartner für Markenthemen und das inhaltliche Zusammenspiel zwischen Unternehmensmarke und Arbeitgebermarke. Im operativen Alltag können sie dir später ggf. als kreativer Sparringspartner und als Unterstützer für Mediaadaptionen, Videodrehs etc. weiterhelfen.

Corporate Communications:
Ist oft „Eigentümer“ der Website (und der Karrierewebsite), des Intranets sowie der Social Media- und Arbeitgeberkanäle und daher dein erster Ansprechpartner für externe und interne Kommunikation. Mit ihnen solltest du dich auch in Bezug auf übergreifende Kommunikationsmassnahmen und Redaktionspläne abstimmen – gerade dann, wenn ihr euch Kanäle teilt.

Strategiebereich:
Hier bekommst du wichtige Informationen zu den zukünftigen Schwerpunkten des Unternehmens, die nicht ganz unwichtig für deine Zielgruppendefinition und deine daraus resultierende Ansprache sind.

HR-Bereich:
Wahrscheinlich bist du, wie so viele Employer Branding Teams, genau hier angesiedelt. Ob das gut oder schlecht ist, oder worauf es eigentlich ankommt, kannst du auch hier nachlesen. Der regelmässige Austausch innerhalb des HR Bereichs zu Themen, wie Benefits, HR-Strategie, Vergütung, Recruiting, Nachwuchsmanagement, Leadership etc. ist essentiell. Du als Marktkenner/in solltest genau in diesen Themen auch beratend und mit aktuellen Marktzahlen unterstützen können und eine Treiberrolle einnehmen.

Fachbereiche:
Dein IT-Fachbereich sucht bspw. Full-Stack Developer und du sollst Ideen entwickeln, wie du diese Zielgruppe erreichst? Bestimmt fallen dir bald passende Formate und Plattformen ein. Wenn es um die inhaltliche Ausgestaltung deiner Aktionen geht, solltest du jedoch spätestens Kontakt mit deiner IT aufnehmen. Gemeinsam gilt es dann Inhalte zu besprechen um mit deiner Zielgruppe fachlich auf Augenhöhe kommunizieren zu können. Gute Beziehungen zu deinen (relevanten) Fachbereichen sind entscheidend dafür, wie gut sich deine Zielgruppen am Ende angesprochen und verstanden fühlen.

Du siehst, Employer Branding lebt vom internen Austausch und bewegt sich im Spannungsfeld vieler Corporate Themen. Versuche dich langfristig als Zielgruppenexperten intern zu etablieren und schaffe dir damit auch eigene Handlungsspielräume. Viel Spaß und Erfolg dabei!

Wenn du mit uns tiefer in den Austausch zum internen Schnittstellenmanagement und generell zu Employer Branding, Recruiting und Personalmarketing gehen möchtest, freuen wir uns auf deine Nachricht.

Martin Maas
Martin Maas

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